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Was ist unter Klippenspringen zu verstehen?
Beim Klippenspringen stürzt sich der Sportler aus einer Höhe von zehn Metern und mehr in ein Gewässer. Als Absprungbasis dienen hierbei Felsklippen.
Heute finden zahlreiche Wettbewerbe im Bereich des Klippenspringens statt. In Europameisterschaften werden ebenso die Besten gekürt wie in Weltmeisterschaften. Besonders beliebt für Klippenspringer sind im Allgemeinen Felsen in südlichen Teilen Europas. Orte in Kroatien dienen daher ebenso als Austragungsort wie Felsen in Griechenland.
Was ist das Besondere am Klippenspringen?
Aufgrund der spezifischen Gefahren, mit denen der Sportler beim Klippenspringen rechnen muss, zählt das Klippenspringen zum einen zu den besonders gefährlichen und zum anderen zugleich zu den faszinierendsten Sportarten. Der Sportler sieht sich im direkten Duell zwischen dem eigenen Körper und dem Element Wasser konfrontiert.
Die Herkunft des Klippenspringens
Ursprünglich stammt das Klippenspringen vom Perlentauchen ab. Um an verschiedene Stellen des Meeres zu gelangen, war ein Sprung von einem Felsen oder einer Klippe für einen Perlentaucher unvermeidbar. Noch bis heute zeigen Perlentaucher in Mexiko Touristen und Schaulustigen besonders waghalsige Sprünge von einer Klippe oder einem Felsen in den Pazifik.
Was sind die besonderen Risiken beim Klippenspringen?
Klippenspringen gehört zu den gefährlichsten Sportarten überhaupt. Dies lässt sich mit der speziellen physikalischen Komponente beim Klippenspringen erklären. Die Geschwindigkeit des Springers kann im freien Fall bis zu 50 km/h betragen. Beim Auftreffen auf die Wasseroberfläche wird die Geschwindigkeit abrupt auf null abgebremst. Dies führt dazu, dass Kräfte bis zu des 35-fachen des Körpergewichtes des Springers auf den Sportler wirken. Es liegt auf der Hand, dass schwere Verletzungen die Folge eines falschen Auftreffens des Sportlers auf der Wasseroberfläche sein können. Brüche der Arme oder Beine gehören ebenso zu den häufigsten Verletzungen wie Schäden an den inneren Organen, die durch den immensen Druck zu erklären sind, der beim Auftreffen auf die Wasseroberfläche auf den Sportler wirkt.